Kirchenkonzert

Sonntag, 22. November 2020, 17:00 Uhr

Pfarrkirche Tisis, Feldkirch


Programm

 Johann Sebastian Bach (1685-1750)

   Badinerie aus der 2. Orchestersuite in h-Moll (BWV 1067)

   Solist: Raphael Leone


 Ludwig van Beethoven (1770-1827)

   Romanze Nr. 2, F-Dur, Op. 50 für Violine und Orchester 

   Solist: Kevin Bosshard


 Claude Debussy (1862-1918)

   Danse sacrée et danse profane für Harfe und Streicher

   Solistin: Andrea Gamper


 Murat Üstün (*1959)

   Sultaninen - Suite für Mundharmonika und Klavier:

   Wehmut, Im Tulpengarten (Uraufführung)

   Solist: Ulrich Müller-Froß


 Traditionelle Weltmusik

  Turnalar  (Kraniche)

   John Gillard - Gitarre, Aydin Balli – Saz und Oud,

   Uwe Martin - Kontrabass, Murat Üstün – Percussion


 Joseph Haydn (1732-1809)

   Konzert für Oboe, C-Dur, Hob. VII g:C1

   Solist: Raphael Leone (Piccolo)




Solisten


Raphael Leone

Musikalische Grundausbildung als Musikpädagoge in Basel bei Joseph Bopp; aufbauende Studien ua. bei Jean-Pierre Rampal, Torkil Bye, Gottfried Hechtl; Orchestermusiker im Radio-Orchester Basel,  in der Philharmonie Oslo, im Symphonieorchester Durban (Südafrika) und 1972 bei den Wiener Symphonikern; intensive kammermusikalische Tätigkeit in Europa, Asien und USA. 1988 Professor am Mozarteum in Salzburg, seit 1989 an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien; 1991 Gründer und Obmann der Österreichischen Flötengesellschaft.

Zahlreiche Workshops (besonders für Piccolo), in denen er (auch unerfahrene) Flötisten für sein Instrument begeistern möchte; Piccolo-Masterclasses in Buenos Aires, Manila, Bangkok ,Tokyo und Seoul, in Italien am Conservatorio di Pesaro, Trieste, Senigaglia, Bolzano und Latina, Konservatorium Izmir.

1985 Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft für besondere Verdienste für die Republik.

Im  Wintersemester 2016/2017 künstlerisch-pädagogische Leitung der Flötenklasse seines ehemaligen Flötenkollegen Eugen Bertel am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch bis zu dessen Nachbesetzung.


Kevin Bosshard

Kevin Bosshard wurde in Winterthur in der Schweiz geboren. Seinen ersten Violinunterricht erhielt er im Alter von sechs Jahren. Er studierte an der Musikhochschule in Luzern in der Klasse von Ina Dimitrova und seit 2017 am Landeskonservatorium Feldkirch in der Klasse von Karin-Regina Florey. Er besuchte Meisterkurse in der Schweiz, Italien, Deutschland und in Österreich unter anderem bei Anke Dill, Annette Birkenmeier, Karin-Regina Florey, Eva Erna Szabo, Ivan Straus, Jürg Dähler und Werner Goos. Er spielt in verschiedenen Kammermusikformationen und Orchestern. 

Eine weitere große Leidenschaft von ihm ist das Unterrichten.


Andrea Gamper

Andrea Gamper erhielt ihren ersten Harfenunterricht mit neun Jahren bei Gertrud Kaufmann-Greiner im Bregenzerwald. Nachdem sie hier zum ersten Mal in Ensembles verschiedenster Besetzungen spielte, stand spätestens nach dem Schulabschluss fest: Musik wird den weiteren Lebensweg bestimmen. Ihr Bachelorstudium (Instrumental- und Gesangspädagogik) und künstlerisches Diplomstudium schloss sie am Vorarlberger Landeskonservatorium bei Consuelo Giulianelli ab.

In dieser Zeit besuchte sie zahlreiche Meisterkurse, unter anderem bei Monika Stadler, David Watkins, Silke Aichhorn und Margit-Anna Süß-Schellenberger. Sie sammelte Erfahrungen in verschiedenen Orchestern und Ensembles, darunter das Sinfonieorchester Vorarlberg, das Theater St. Gallen in Kooperation mit dem Vorarlberger Landeskonservatorium, das Akademische Kammerorchester Zürich, das Tiroler Landestheater, das Kammerorchester Basel und das Hochschulorchester der Musikhochschule Stuttgart.

Harfe zu spielen ist ihre Leidenschaft, und diese weiterzugeben war ihr schon immer eine Herzensangelegenheit. Daher unterrichtet sie bereits seit einigen Jahren und durfte mit ihren SchülerInnen zahlreiche musikalische Erfolge feiern. Zurzeit ist sie an den Musikschulen Feldkirch, Walgau und Montafon tätig. Seit 2014 ist sie zudem Organisatorin der jährlich stattfindenden Vorarlberger Harfentage, die sie mit großer Begeisterung leitet.

Derzeit absolviert sie ihr Masterstudium an der Stuttgarter Musikhochschule bei Maria Stange.


Ulrich Müller- Froß

Unterricht und Studien des Mundharmonikaspiels bei Margot Eschenbacher-Eisenmann, Fritz Pilsl, Tommy Reilly und Helmut Herold. Teilnahme bei Weltfestspielen in der Spitzengruppe des Mundharmonikaspiels; 1975 1. Preis beim internationalen Tonbandwettbewerb. 1992 Solistenprüfung am Konservatorium in Trossingen. Veröffentlichung zweier CD‘s mit dem Pianisten Martin Klingler. Weitere Auftritte mit Musikern anderer Instrumentengattungen. Einziger Vertreter Westeuropas beim World Harmonica Festival in Trossingen. Eigenkompositionen und Arrangements von Bläser- und Streichermusik für die Mundharmonika. 

Ulrich Müller-Froß lebt als ev. Pfarrer (DG f P/T) in Osterburken im Neckar-Odenwald-Kreis.